ZIPORA RAFAELOV

NESHIKA 2
2012
90 x 113 cm

Zrima, Israel Museum
385 x 110 x 1200 cm

NESHIKA
2012
90 x 113 cm

LICHTSÄULE
940 x 100 x 100 cm

AMI WE TAMI
2012
113 x 90 cm

BLACK IS BEAUTIFUL #3
2018
28 x 27 x 25 cm

ORELIAN
2013
113 x 90 cm

RON
2012
113 x 90 cm

RELAXING WOMEN
2017
113 x 90 cm

RELAXING WOMEN
2017
90 x 113 cm

RELAXING WOMEN
2017
90 x 113 cm

A DAY IN LADIES LIFE – HIGH HEELS
2019
80 x 90 cm

A DAY IN LADIES LIFE – SUNBATHE
2020
80 x 90 cm

A DAY IN LADIES LIFE – RESTING
2019
80 x 90 cm

A DAY IN LADIES LIFE – READING
2019
80 x 90 cm

MAGIC FOREST LION
2021
90 x 113 cm

MAGIC FOREST CACTUS
2020
50 x 60 cm

MAGIC FOREST WILD DOGS
2020
50 x 60 cm

BIOGRAFIE

1954                 in Beer-Sheva (Israel) geboren

1973-75            studierte sie Journalistik und Ökonomie an der Universität Tel-Aviv

1976-80            absolvierte sie ein Studium am Institut für Schöne Künste in Bat-Yam, Israel

1981-87            absolvierte sie ein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf

1988                 besuchte sie ein Abendstipendium an der Hedwig und Robert Stiftung, Düsseldorf

2014                 Preisträgerin des Awards „Rheinischer Kunstpreis“

Rafaelov arbeitet in zwei unterschiedlichen Techniken: Zum einen schafft sie ortsabhängige Rauminstallationen, in denen sie mittels einer Vielzahl feiner Fäden grafische und skulpturale Eigenschaften miteinander verbindet; zum anderen schneidet sie filigrane Schattenrisse aus Papier mit Motiven der Alltagskultur. Beide Techniken verbindet die Reduktion auf schwarze und weiße Materialien und die Inszenierung von Licht und Schatten.

Die Kunst von Zipora Rafaelov folgt keiner Mode. Sie ist auch nicht bewusst nach einer bestimmten Tradition oder inspiriert von früheren Werken anderern Künstlern entstanden. Ihre Unabhängigkeit ist außergewöhnlich. Die Objekte, die sie in ihren Bildwerken verwendet, stammen aus der Ikonografie des Alltäglichen. Sie kombinieren Dinge des täglichen Gebrauchs, die jeder sofort erkennt, deren Kombination aber eine Unzahl von Geschichten lebendig werden lässt. Sie verschwindet nicht wie so viele andere Arbeiten durch Aktualität in der Gegenwart, sondern entfaltet eine anhaltende Faszination, die sich bei jeder Betrachtung neu abrufen lässt. Ob ihre Werke ein Jahr alt sind oder früher entstanden, ist unwichtig.